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Rope Skipping (8 - 18 Jahre)

Rope Skipping für Mädchen und Jungs (10 - 18 Jahre, aber z.T. auch bereits ab 8 Jahre)

Wann? montags, 18.30 - 19.45 Uhr
Wo? Waldorfschule Raum EU1
ÜL: Hanna Doderer

Ansprechpartner
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Fachwarte: Giannina Breuer und Jonas Blaschke
Fachbereichsleiterin: Doris Wundel

• Rope Skipping vermittelt schnelle Erfolgserlebnisse
• Rope Skipping fördert die Kreativität
• Rope Skipping kann überall durchgeführt werden
• Rope Skipping fördert die Gruppenbildung
• Rope Skipping bietet differenzierte Steigerungsmöglichkeiten
• Rope Skipping umfaßt alle Komponenten der konditionellen Grundlagen
• Rope Skipping macht Spaß!!

BEGRIFFLICHKEIT ROPE SKIPPING
Die wörtliche Übersetzung des Begriffes "Rope Skipping" bedeutet nach dem Wörterbuch nichts anderes als Seilspringen. Für viele drängt sich jetzt der Gedanke auf, daß das ja ein alter Hut sei und man schon seit Jahren diese Sportart betreibt. Seilspringen kann aber viel mehr sein! Dies wird sich von der ersten Minute an in der Praxis beweisen!
Es gibt allerdings auch Sportarten, in denen das Seilspringen von Anfang an ein sehr beliebtes Trainingsmittel war und ist, wie z.B. beim Boxsport. Hier wird das Seil zum Training der Schnelligkeit und der Ausdauer benutzt.
Der Begriff "Rope Skipping" hat wie viele andere Trendsportarten seinen Ursprung in den Vereinigten Staaten. Deshalb werden die einzelnen Sprünge "Stunts", wie z.B. auch in der Aerobic in Englisch beschrieben (Fachsprache). Das Kennen und Wissen, um was es beim "Rope Skipping" eigentlich geht, sowie der Spaß am Ausprobieren der einzelnen Stunts macht vor allem bei Jugendlichen und Erwachsenen den Reiz aus, es doch einmal zu versuchen.
Komm mach mit und spring Dich fit, denn "Rope Skipping" ist mehr als nur Seilspringen!!!

CHARAKTERISTIK ROPE SKIPPING
Warum ist "Rope Skipping" mehr als nur Seilspringen?
1. Gesprungen wird mit unterschiedlichem Tempo zu einen deutlich hörbaren "Beat" der begleitenden Musik. Der "Beat" sollte dem Können des Springers angepaßt sein, in der Regel werden Tempi von 120-160 Bpm. verwendet. Die hohe Schlagzahl der Musik bedingt ein sehr schnelles und dynamisches Springen, das zunächst auf eine Doppelfederung verzichtet.
2. "Rope Skipping" unterscheidet sich vom herkömmlichen Seilspringen durch die verschiedenen "Stunts" - ein Zusammenhang mit anderen bekannten Sportarten, die ein Seil benutzen, ist nicht herzustellen. Von unterschiedlichen Beinsprungbewegungen mit und ohne Armbewegungen bis hin zu spektakulären , akrobatischen " Stunts" reicht die große Palette des "Rope Skipping."
3. Das gemeinsame Handeln mit dem Partner oder in der Guppe stellt einen weiteren wesentlichen Aspekt der Sportart dar. In den Sprungformen zu zweit oder mehreren wird eine außerordentliche Team-Arbeit gefordert, die zu einem sehr starken Gruppenbewußtsein beiträgt.

GESUNDHEITSASPEKTE
Seilspringen ist den elementaren Bewegungsformen des Springens zuzuordnen. Dies wiederum entspricht einer natürlichen Grundtätigkeit des Menschen. Die Möglichkeit der Variation und Gestaltung fördert das natürliche Bewegungsbedürfnis aller Altersschichten, insbesondere die der Kinder und Jugendlichen. Es stellt sich erst einmal die Frage, welche physischen Voraussetzungen an den Organismus gestellt werden, und welche Aspekte beim gesundheitsorientierten "Rope Skipping" zum Tragen kommen.

Physische Grundvoraussetzungen
a) Kraft (Kraftausdauer)
Neben einer Stärkung der Muskulatur im Bereich der unteren Extremitäten kommt es zu einer positiven Anpassung im Schultergürtel und Armmuskelbereich.
b) Ausdauer
Ein aktives Herz-Kreislauf-Training mit sehr hohem Stellenwert (10 min. "Rope Skipping" erzielt einen gleichzusetzenden Trainingseffekt wie 30 min. Jogging).
c) Beweglichkeit
Im fortgeschrittenen Umgang mit den "Stunts" des "Rope Skipping" spielt die Beweglichkeit der Gelenke im Hüft- und Schulterbereich eine zunehmende Rolle.
d) Koordination
Die koordinativen Komplexeigenschaften stellen einen Schwerpunkt im "Rope Skipping" dar: Gewandtheit, Geschicklichkeit und Gleichgewicht werden von Beginn an gefordert und geschult.

Ausrüstung
Örtliche Begebenheit
Ein ebener Untergrund ist erforderlich, d.h. Gras und Tartan-Fläche bremsen das schwingende Seil und stellen somit für Anfänger Koordinationsprobleme dar.

Kleidung
Feste Schuhe, am besten mit Ballendämpfung, fangen entsprechende Stoßbelastungen im Vorfeld ab. Im Springen von Kombinationen, Drehungen und Mehrfachdurchschlägen gibt der Schuh den Füßen und Sprunggelenken einen zusätzlichen Halt. Die Kleidung sollte sportlich funktional der Witterung und Räumlichkeit angepaßt sein. Weite lange Hosen, übergroße Sweatshirts und ähnliches, behindern die Bewegungsausführung im Seil.
Die Seile ("Ropes")
Die Sprungseile besitzen einen besonderen Hohlgriff, in dem sich das eigentliche Seil dreht. Dadurch werden wesentlich höhere Sprungfrequenzen erreicht, ohne das sich das Seil verdreht.
Speed Rope": Für schnelle Einzelsprünge
"Beaeded Rope" (Gliederseil): Für formstabiles Springen ("Wheel, "Visitor")
"Double Dutch": Zwei ca. 5,40 m lange Schwungseile

Musik-Kriterien
Die Musik sollte einen klar hörbaren "Beat" haben und so ausgesucht sein, dass sie den Übenden motiviert.

 
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